Unsere Arbeit in Boșcana und Vadul-lui-Vodă

Unsere Arbeit in Boșcana und Vadul-lui-Vodă

Mit dem Krieg in der Ukraine hat sich auch unsere Arbeit verändert. Es ist sehr spannend und auch bereichernd, aber auch herausfordernd und einfach nur traurig.

― von Familie Schoch / 26. März 2022

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Gebetsanliegen

Merci viel mal fürs beten.
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Gebetserhörung

Für die Helfer

Viele Helfer in den angrenzenden Regionen leisten Unglaubliches, sowohl finanziell als auch mit ihrem persönlichen Einsatz. Je länger dieser Konflikt anhält, desto mehr Energie und Unterstützung brauchen wir. Betet dafür, dass wir die Kraft haben dran zu bleiben und die Ressourcen zu helfen.

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Schutz

Es gibt soviel Leid, Trennung und Schmerz. Lasst uns für die Väter und Söhne beten, die alleine und verängstigt sind. Für die Familien, Kinder und Senioren. Lasst uns beten, dass sie physisch und psychisch durch diesen Albtraum kommen.

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Versöhnung

Wir beten nicht nur für Frieden, sondern für Versöhnung. Viele Russen und Ukrainer haben gemeinsame Verwandte und Freunde, und die Bevölkerung in dieser Region ist stark durchmischt. Betet dafür, dass dieser Konflikt keine langfristigen Gräben in die Region reisst und Bevölkerungsteile gegeneinander aufbringt.

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Gebetserhörung

Gute Geburt

Elia konnte wie geplant zuhause zur Welt kommen. Es hat alles gut geklappt, dafür sind wir sehr dankbar.

Allgemeine Situation
in Moldawien

Viele Flüchtende in Moldawien kommen aus dem Süden der Ukraine, aus Odessa, Cherson oder Mariupol. Geschätzt bleiben etwa ein Drittel in Moldawien, der Rest zieht weiter Richtung EU. Neben den offiziellen Stellen arbeiten viele Freiwillige und Kirchen mit. Es ist wunderbar zu sehen, wie die lokale Bevölkerung trotz der limitierten Mittel mithilft und sich einsetzt.

Unser (neue) Alltag
in Vadul lui Voda

Jeden Tag bietet unsere Pfingstgemeinde in Vadul lui Voda rund 30 Flüchtenden ein vorübergehendes Zuhause. Wir sind ein Team von etwa 10 Freiwilligen, welches rund um die Uhr und sieben Tage pro Woche arbeitet. Neben der Arbeit für die Flüchtenden betreiben wir auch weiterhin unseren Mittagstisch für Kinder und kochen das Essen für Boscana.

Morgen

Frühstück zubereiten

Der Van fährt entweder an die Grenze, bringt Flüchtende zu den Botschaften und Ärzte in Chisinau oder fährt zum Flughafen Bukarest (Rumänien)

VORMITTAG

Bettwäsche waschen
Kirche putzen

Mittagessen für die Senioren im Dorf und den Mittagstisch der Kinder kochen

Nachmittag

Mittagstisch für die Kinder
Essen verteilen in Boscana
Nachtessen vorbereiten

Abend

Gäste treffen von der Grenze ein
Gemeinsam Nachtessen und Zeit verbringen

Nacht

Mehrmals pro Nacht treffen weitere Gäste ein oder rufen uns an, weil sie keinen Schlafplatz gefunden haben und abgeholt werden möchten.

Essen für Boșcana

Neben der Arbeit für die Flüchtenden gehen auch die Einheimischen nicht vergessen. Darum verteilen wir weiterhin unter der Woche jeden Tag ein warmes Essen. Wir holen die gekochten Portionen in der Kirche ab und fahren sie mit unserem Büsli aus.

An speziellen Tagen bringen wir auch kleine Aufmerksamkeiten mit, zum Beispiel kleine Geschenke am Weltfrauen- oder Männertag oder auch mal frisches Gebäck.

Daneben kümmern wir uns auch um Aufgaben, die in der Schweiz üblicherweise von Institutionen oder Versicherungen übernommen würden. Letzte Woche sind wir zum Beispiel mit einem unserer Senioren ins Spital gefahren, um einige Untersuchungen zu machen. Bezahlt haben wir das von unserem privaten Geld, weil die Krankenversicherung für viele Moldawier zu teuer ist. Wie wichtig dieser Einsatz ist, zeigte sich ein paar Tage später, als wir mit ihm im Gespräch waren. Auf die Frage, ob er jemanden hat der ihm helfen könne, meinte er «Nein, ihr seid meine einzigen Kontakte».

Leider ist das die Realität für viele Ältere in den Dörfern, da ihre jüngeren Verwandten wenn möglich in die Hauptstadt ziehen.

Wie geht es uns

Es ist schön zu helfen, und die Unterstützung welche wir aus Europa erhalten ist wunderbar. Das warme Wetter macht es nicht nur für uns einfacher, es macht auch das Leben für die Senioren im Dorf erträglicher.

Die Kinder spielen viel im Garten und freuen sich an den ersten Blumen – und wir Eltern geniessen es, dass wir sie rauslassen können, ohne nachher eine Stunde lang matschige Schuhe und Kleider zu putzen.

Wie geht es weiter

Viel hat sich seit dem letzten Newsletter nicht geändert. Solange wir weiterhin sicher sind, arbeiten wir wie geplant in Boscana und Vadul lui Voda weiter.

Da Corona bei uns kein grosses Thema mehr ist, hoffen wir bald auch wieder Veranstaltungen durchführen zu können, zum Beispiel Kindertage oder Kurse für Mütter.

Unsere Arbeit wird durch Unterstützer wie dich erst möglich.

Was denkst du?

Schreibe uns eine Nachricht mit deinen Ideen
und Gedanken, wir freuen uns drauf.

Kontakt

Du erreichst uns unter
schoch@hope-family.com

Wir senden dir gerne unsere
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