Donnerstag, 15. August, 2019

So fing alles an

Im Sommer 2019 haben wir als Familie unseren ersten Einsatz gemacht. Nach drei Wochen kehrten wir wieder in die Schweiz zurück, doch ein Teil unseres Herzens blieb in Moldawien.

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Ein lang gehegter Wunsch

Tim und ich wollten schon länger einen Kurzeinsatz machen. Im Sommer 2019 waren unsere Kinder endlich alt genug, und wir haben verschiedene Organisation für Möglichkeiten angefragt. So kam es, dass der fröhliche Emanuel von OM bei uns im Wohnzimmer sass und uns unter anderem Moldawien vorstellte. Wir wussten davor nicht einmal wo dieses Land liegt. Als Erst-Einsatz war es ideal: die Anreise ist kurz, das Land ist relativ sicher, beim Kinderprogramm am Vormittag können unsere Kinder auch mitmachen und da die Leiter ihre Kinder mitnehmen würden, wäre die Integration für unsere Kinder einfacher.

Die erste Woche in Moldawien

Am Flughafen wurden wir von OM Mitarbeiterinnen abgeholt. Tags darauf begann die Schulung für unseren Einsatz. Wir lernten einfache Sätze auf Rumänisch, ein Kinderlieder, wie man diese Ballon-Tiere macht, etwas über die moldawische Kultur  und was uns in den nächsten zwei Wochen so erwarten könnte.

Unsere Multi-Kulti-Einsatzgruppe bestand aus drei lokalen OM-Mitarbeitern (zwei davon nahmen ihre eigenen Familien mit), drei US-Amerikanerinnen, einem Engländer und uns. Gemeinsam fuhren wir ins erste Dorf, wo wir für fünf Tage bei einer älteren Frau wohnen durften. Mit unglaublicher Gastfreundschaft umsorgte sie uns und zauberte die leckersten Gerichte auf den Tisch. Auf dem Gelände der lokalen Freikirche durften wir jeden Vormittag ein Kinderprogramm durchführen. Wir organisierten Spiele, hatten eine Hüpfburg, spielten Theater für sie, sangen Kinderlieder und erzählten ihnen Bibelgeschichten. Zum Abschluss bekam die Kinder ein kleines Essenspaket mit Früchten, Jogurt, Süssigkeiten und meistens einem Eis (das Tim erstaunlich gut fand).

Mittagessen gabe es wieder bei unserer älteren Mama und am Nachmittag besuchten wir in Gruppen Familien aus armen Verhältnissen Zuhause. Wir brachten ihnen ein Haushalts- und Lebensmittelpaket und unterhielten uns mit ihnen. Sie erzählten uns aus ihrem Leben, fragten uns nach unserer Herkunft, oder sprachen mit uns über den christlichen Glauben. Wenn Sie dies wünschten, beteten wir am Schluss für ihre Anliegen oder gaben ihnen eine Bibel. Die Familien freuten sich immer sehr über unseren Besuch und die Lebensmittel, welche sie sehr gut gebrauchen können. Da wir ja alle kaum rumänisch sprachen, waren immer Mitarbeiter von OM als Übersetzer dabei (Mulțumesc heisst Danke ;). Meistens war unser Tag dann noch nicht zu Ende. Am Abend gab es entweder ein Programm für Teenager, einen Abendgottesdienst oder wir bereiteten die Theater und Spiele für den nächsten Tag vor.

In dieser kleinen Freikirche gab es draussen nur ein sehr altes und nicht sehr tiefes Plumpsklo. Wir fragten den OM Mitarbeiter, wieviel ein besseres Klo kosten würde. Der Leiter der Kirche teilte uns mit, dass dies etwa 100 Franken kostet, welche wir ihnen gerne gaben. Dies beinhaltet alle Arbeiten: mit einem Bagger ein tiefes Loch graben, Betonrohre einsetzen, Zusätze oder Würmer für die Kompostierung kaufen, ein Fundament giessen und ein Holzhäuschen für drauf. Wir erlebten immer wieder so spontane Geschichten, wo wir den Menschen vor Ort mit praktischer Hilfe, Zuhören, für sie da sein oder beten ganz einfach helfen konnten.

Die zweite Woche

Wie in der ersten Woche verbrachten wir auch hier vier Tagen in einem Dorf, mit einem ähnlichen Tagesprogramm. (Nur hatten wir dieses mal ein Trampolin, statt einer Hüpfburg). Auch hier erlebten wir, wie wenig es manchmal braucht um praktisch zu helfen.

Diese zweite Woche bewegte uns sehr und in uns keimte immer mehr der Wunsch auf, eine längere Zeit hier zu verbringen und mit zu helfen eine nachhaltige Arbeit für Kinder, Familien und Eltern aufzubauen. Nach diesen vier Tagen gingen wir zurück ins Hauptquartier von OM, besprachen die Erlebnisse in der Gruppe und mussten nach ein paar Ferientagen schon bald von diesem schönen Land und den wunderbaren Menschen Abschied nehmen.

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